Animal Care Samos - Zoofiloi Samou
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Sam, jetzt in Holland
2011-12-17
Letzter Sommer verbrachten meine 8-jährige Tochter Daniella und ich ein paar Tage in Samos. Während wir vom Flughafen zu unserer Wohnung in Kokkari fuhren, sahen wir ein Wegzeichen von Animal Care Samos. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nichts von ACS. Aber wir waren neugierig und so nahmen wir den Bus von Kokkari Richtung Samos-Stadt und baten den Fahrer am Schild von ACS zu halten, damit wir aussteigen konnten. Was wir nicht wussten, ein erheblicher Fußmarsch lag noch vor uns. Wir kletterten über die Hügel in der Hitze, wir hatten nichts mit uns, keine Mütze, kein Wasser, also entschieden wir nach einer Weile umzukehren. Am nächsten Morgen nahmen wir den gleichen Bus, aber diesmal waren wir vorbereitet (Sonnenschutz, Wasser etc.), um die mehreren Kilometer bergauf zu bewältigen. Im Tierheim angekommen wurden wir sehr nett empfangen und halfen sogleich beim Bürsten und Pflegen der Hunde. Und da passierte es. Wir sahen einen Hund der uns gleich sehr mochte und wir ihn auch. SAM! Nun ist Sam bei uns, besucht 2-mal in der Woche eine Hundetagestätte. Allmählich hört sie gut, manchmal beobachtet sie zuerst die Situation von weitem mit Leuten und Hunden, aber das dauert nur zwei Sekunden und dann ist sie glücklich. Sie lebt zusammen mit zwei Katzen, die sie manchmal spielerisch jagt.
Tom und Ingrid, Danke für Alles und wir hoffen Euch wieder zu sehen. Wir und Sam sind sehr glücklich! Gruß von Eva und von Daniella

Randy, jetzt Guus in Holland
2011-12-17
Wir trafen Tom und Ingrid auf Samos 2010. Wir besuchten das Tierheim wieder 2011 und wurden gleich eingespannt im Tierheim bei den täglichen Säuberungsarbeiten zu helfen und mit den Hunden spazieren zu gehen.
Wir sind sehr von der unglaublichen Arbeit und der Hingabe beeindruckt, die Ingrid und Tom täglich aufbringen.
Wir besuchten Randy mehrmals im Tierheim und jetzt ist er in Amsterdam! Ein sehr gesunder und glücklicher (und netter) Hund, Guus wird ausgebildet und mag arbeiten. Er ist ein sehr lieber, entspannter Hund. Obgleich er definitiv ein Jäger ist, reagiert er sehr gut auf uns und seiner neuen Umgebung. Wie übrigens die meisten Hunde auf Samos, die wir trafen und dank ACS eine Chance für ein gutes Leben bekommen.
Wir danken für Alles und wünschen Euch und den Hunden das Beste!
Wir kommen bestimmt 2012 wieder.
Grüße von Amsterdam, Edzard,Addo und Guus

Samos-Findlinge haben ein liebevolles Zuhause gefunden
2011-12-05
Ende Juni sind zwei Katzen an einer Straße im Bergdorf Ampelos gefunden worden. Nachdem Sie eine Woche intensiv aufgepäppelt wurden, haben sie 3 Monate am Haus von Tom und Ingrid auf Samos verbracht. Anfang Oktober ging es zu einer Pflegestelle nach Hattingen. Mit Hilfe der Katzenschutzorganisation Kis-Ruhr (www.kisruhr.de) haben sich bereits nach nicht ganz 14 Tagen 2 liebe Menschen gemeldet. Dann ging es ganz schnell: Angeschaut, verliebt und mitgenommen.
Ein besseres Zuhause hätten die Beiden nicht finden können. Ein herzliches Dankeschön an alle !

Christel Weigel

Shaft in seinem neuen Zuhause
2011-11-11
Shaft fand in Deutschland, nachdem er lange Zeit im Tierheim in Samos war, endlich eine Familie.
Es dauerte sehr lange, bis Shaft ein Zuhause fand, da er einem Dobermann ähnelt. Seine Ohren wurden ihm kupiert. Einige Griechen glauben, dass Hunde mit abgeschnittenen Ohren besser hören...

Vierbeinige Samos-Migranten in Bochum !!
2011-08-28
Hier möchten wir einige „ neue Familienmitglieder“
vorstellen, die es sich im Ruhrgebiet gut gehen lassen und es sogar zu einem „Fotomodell" geschafft haben.

Christel Weigel (Katzenaktivistin der Samoshilfe), hat im Laufe der letzten Jahre 3 Samoskatzen mit nach Hause genommen und auf ihre Familie verteilt.

Hier ein paar Fotos und der Link zu einer Homepage, der uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

http://www.koellerholzschule.de/02_kinder/01_tolle_sachen/2011/07_leni-luise.html


Wir freuen uns immer, wenn ein Tier ein neues Zuhause findet.


Martina Kuck, Samoshilfe Deutschland e.V.
Christel Weigel und Familie

Die Katze Missy
2010-12-04
Eines abends im Juni rief uns die Hafen-Polizei von Samos-Stadt wegen einer verletzten Katze an. Tom holte die Katze ab und es sah so aus, asl dass die Katze nicht ueberleben wuerde.

Sie war duerr bis auf die Knochen, ohne Fell, mit Schnupfen, wirklich in erbaermlichen Zustand. Ingrid tat die Katze in einen Kaefig mit einem weichen Bett. Futter und Wasser. Fuer ein paar Tage wollten wir sehen, ob sie es schaffen wuerde. Sie hatte ihre kleine Katzentoilette im Kaefig und wusste gut damit umzugehen. Sie ass sehr langsam und schlief sehr viel.

Jeden Tag machte sie ersichtliche Fortschritte, wobei sie langsam wieder Gewicht zunahm. Wir konnten bei ihr einen Knoten im Bauchraum tasten und wollten sehen, was der Tierarzt sagt. Vier Wochen blieb die Katze in dem Kaefig, langsam Gewicht zunehmend. Wir gaben Antibiotika und es schien, dass es ihr half. Als die Tieraezte ankamen, baten wir sie bei der Sterilisation gleich noch einen Blick auf den Knoten im Bauchraum zu werfen. Das taten die Tierarzte dann auch und entfernten einen Knoten, der von einer alten Verletzung stammte, die durch eine Fusstritt oder durch ein Auto verursacht wurde. Sie entfernten den Knoten und liessen alles verheilen.

Nur nach ein paar Wochen war die Katze nicht mehr wiederzuerkennen. Sie hatte sich in eine wunderschoene Katze verwandelt. Ihr Fell wuchs weiss und war weich.

Wir gaben ihr den Namen Missy.

Waehrend der folgenden Wochen entwickelte Missy einen Schnupfen, der nicht besser wurde. Wir gaben ihr Antibiotika und wurde nach etwas Zeit besser. Missy lebte im Garten am Haus mit den anderen Katzen aber fand nicht wirklich ihren Platz. Die anderen Katzen mochten sie nicht richtig, so war sie die meiste Zeit fuer sich allein.

Im Oktober kamen Familienangehoerige einer unserer Volontaere zu Besuch nach Samos. Diese Lute haben schon immer Tiere geliebt, besonders Katzen. Hanna, eine Cousine unserer Volontaerin, wurde auf Missy aufmerksam. Wir sagten ihr, dass Missy auf ihre Weise eine besondere Katze ist und fuer eine Adoption nicht wirklich geeignet erscheint. Aber weil wir wussten, dass der Winter bevorsteht und fuer Missy, entschieden wir, dass es das beste fuer sie waere bei dieser Familie ein neues zuhause zu finden. Wir mussten immer wieder daran denken wie wir sie ohne Fell und halb verhungert aufgefunden hatten. Und wir konnten uns nicht vorstellen, sie im Winterregen im Garten zu sehen. Im Vergleich dazu wuenschten wir, dass sie einen Platz in einem warmen Haus hat und auf einem weichen Bett liegt, waehrend es draussen schneit. Damit war e seine einfache Entscheidung fuer uns.

Missy ging mit nach Finnland, per Flugzeug nach Athen, dann Muenchen und schliesslich Helsinki. Wir erhielten einige SMS von der Reise und erfuhren, dass es Missy gut geht und sie keinen Pieps waehrend des Fluges machte.

Jetzt lebt sie wie eine wahre Katzenprinzessin. Sie hat zwei Katzen als Freunde im selben Haus., die sich ihrer angenommen haben. Missy ist ein Teil der Familie. Sie hat jede Menge Futter und viele weiche Schlafplaetze im Haus. Und das Schoenste, sie hat die ganze Liebe ihrer Familie fuer sich.

Wir werden Missy nie vergessen.

Die Geschichte von Mai
2010-11-21
Mai wurde im Februar 2010 am Tierheim angebunden aufgefunden

Anfangs war sie etwas scheu wurde aber bald zutraulich und schenkte Liebe und Aufmerksamkeit den Leuten am Tierheim.

Mai ist ein liebenswerter Hund, sie hatte bloss ein Problem:



So sehr wie sie ihr Leben am Tierheim mochte, liebte sie die Freiheit und war ein wahrer Ausbrecher. Beim ersten Mal life sie fuenf Tage lang vom Tierheim weg und kam von allein wieder zurueck.

Nach einem zweiten Ausbruch kam sie nicht zurueck. Vier Wochen vergingen seit Mai uns verlassen hatte. Es war ein Donnerstagabend-Einkaufstag in Samos als Tom und Ingrid auf der Hautstrasse unterwegs waren und ploetzlich vor Mai standen. Sie war etwas magerer als zuvor, sah aber gesund und gluecklich aus und freute sich riesig Tom und Ingrid wiederzusehen. Sie folgte ihnen zum Auto und wurde zum Tierheim zurueckgebracht.

Dort blieb sie dann bei uns, gluecklicher und verspielter als zuvor . Wir denken, sie hatte die jetzt die “Schnauze” voll, ein Vagabundenleben zu fuehren. Eine Familie in Deutschland sah Bilder von Mai und wollte ihr dort Zuhause geben. Die Familie kam nach Samos, um Mai dort kennenzulernen, Aber Mai hatte etws besseres zu tun. Sie rannte erneut davon.

Wir alle mochten wirklich sehr und die Familie und Animal Care Samos suchten dann ueberall nach Mai. Das Animal Care Team suchte mit dem Bus in allen umliegenden Doerfern nach Mai, Natuerlich war der Bus viel zu gross fuer all die schmallen Gassen von Samos-Stadt. So kamen wir zu Fifi nach Pytagorio, die mit ihrem Mann eine Autovermietung Kiklos betreibt und Animal Care seit Jahren unterstuetzt. Fifi braucht nicht lange nachzudenken als sie die Geschichte von Mai erfuhr und borgte uns einen Scooter fuer die Suche mach Mai in den schmalen Strassen von Samos-Stadt und Ano Vathi. Wir brachten Bilder von Mai in allen umliegenden Doerfern an, in der Hoffnung Mai wiederzufinden. Und wir bekamen eine Menge Anrufe, leider fuehrte keiner davon zum Auffinden von Mai.

Drei Wochen vergingen und die Familie aus Deutschland musste heimkehren. Ungluecklicherweise lies sich Mai nicht blicken aber die Familie wollte immernoch einem Hund aus dem Tierheim ein schoenes Zuhause bieten. Jetzt hat Lidl ein glueckliches Leben in Deutschland. Von dieser Geschichte erzaehlen wir spaeter.

Nur ein paar Tage spaeter erkannte ein Mann aus Mitilini Mai von den Bildern her wieder. Er kam zum Tierheim und brachte uns Mai zurueck. Sie war noch immer die gleiche liebenswerte Huendin nur dass sie von ihrem Ausflug ein klein wenig muede war.



Mai lebt jetzt in Deutschland bei einer anderen Familie. Wir hoffen, dass sie schliesslich einen Platz gefunden hat, an dem sie sich wohlfuehlt und sich nicht mehr nach der alten Freiheit sehnt. Wir wuenschen ihr alle Gute und sie hat immer einen Platz in unseren Herzen.



Mai, das Maedel, dass nie aufhoerte davonzulaufen.…

Glenny
2010-07-08
Glenny lebte auf der M[llkippe am Tierheim.
Eines tages beschloss er selbständig, im Tierheim einzuziehen.
Über unsere Helfer vom Hundepflegenest Sperlingsau hatte Glenny das Glück, ein ganz liebes Herrchen und Frauchen zu finden
Er ist jetzt schon zwei Jahre bei ihnen und hat es nach anfänglichen kleinen Problemen Dank seines Charmes geschafft, das komplette Haus inklusive Inventar und Garten in ihren Besitz zu bringen.
Heute betreibt er gerne Dog Dancing und geniesst Urlaubsfahrrten an die ostsee, nach Dänemark oder Frankreich.

Pepe
2010-02-09
Unser Pepe wurde im März 2008 auf der griechischen Insel Samos geboren. Ein Jahr später fand man ihn angebunden am Tierheim. Das war wohl sein größtes Glück. Nach nur 4 Wochen Aufenthalt bei Frau Hollmann, in der Hundepension, kam er zu uns.
Seit Ende Juni 2009 lebt Pepe nun in Schwerin. Die ersten 4 Wochen dienten der Eingewöhnung und wir merkten schnell, dass Pepe etwas ganz Besonders ist. Bevor wir jedoch mit der Hundeerziehung anfangen konnten mussten wir noch einen Hauttumor entfernen lassen. Gott sei Dank verlief alles gut und es stellte sich heraus, dass es kein bösartiger Tumor war. Der Start in ein neues Leben in Schwerin konnte also nun richtig losgehen.
Ende August hatten wir dann auch die richtige Hundeschule für uns gefunden, wo wir beide auch heute noch jeden Sonnabend mit Begeisterung hinfahren. Pepe ist nach einem halben Jahr völlig bei uns angekommen und es erinnert ihn hoffentlich nichts mehr an sein schlimmes 1. Lebensjahr.
Als wir Pepe das erste Mal sahen war er sehr zurückhaltend und ängstlich. Kein Wunder, das erste Mal geflogen, eine fremde Sprache, ein anderes Klima, eine völlig neue Umgebung mit neuen Hundekumpels und neuer Übergangsfamilie. Von dem ängstlichen, zurückhaltenden Hund von vor einem halben Jahr ist nichts mehr geblieben.
Pepe hat in der kurzen Zeit unheimlich viel gelernt. Er kann inzwischen „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ zum Teil, „bei Fuß“, „Schenk Pfötchen“, „Schenk Küsschen“ usw. Er lernt wirklich schnell und mit Begeisterung und freut sich immer, wenn wir bei den Hundekumpels auf dem Hundesportplatz sind. Pepe läuft inzwischen auch super am Fahrrad. Ich bin mit Pepe jeden Tag 1- 2 Stunden unterwegs. Wenn ich Pepe von der Leine lasse geht er ab wie ein Turbo. Es ist toll ihm zuzusehen, wenn er über die Wiesen und Felder läuft. Ich kann nur sagen es macht riesigen Spaß mit ihm. Trotzdem Pepe ja ein Jagdhundmix ist, kann ich ihn problemlos über Felder und Wiesen laufen lassen. Manchmal müssen wir noch etwas geduldig mit ihm sein, weil er nicht gleich richtig reagiert. Dieses wollen wir nun im neuen Jahr in unsere Hundeschule noch lernen.
Alle sind entzückt von unserem Pepe, denn er begrüßt alle seine Hundevierbeiner und auch die Menschen freudig. Er ist unheimlich gut sozialisiert. Er ist sooooooo süß, wahnsinnig anschmiegsam und braucht jeden Tag seine ausgiebigen Schmuseeinheiten. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich könnte Pepe auch den ganzen Tag nur drücken und knuddeln. Mit unserer Katze hat er sich auch ganz gut angefreundet. Jedoch ist er oftmals einfach zu stürmisch. Sie ist dann genervt von ihm und knurrt und faucht. Pepe bellt dann, weil er sich nicht mehr an sie herantraut. Dann müssen wir schlichten, aber zum Schluss liegen sie dann doch irgendwann entspannt beide auf dem Sofa.
Ich kann nur sagen, ich bin so „Happy“, dass ich Pepe aufgenommen habe. Er ist für uns der absolute Traumhund.

Pepe grüßt alle Hunde die noch im Tierheim auf der Insel Samos leben und hofft, dass auch sie bald ein schönes zu Hause finden. Wir bedanken uns auch bei Frau Hollmann, die es möglich gemacht hat, dass wir mit so einem tollen Hund zusammen leben dürfen.

Irma/Triene hat ein neues Zuhause
2010-02-07
Nachdem unser erster Hund im Alter von 12 Jahren eingeschläfert werden musste und die Trauer halbwegs vorbei war, entschlossen wir uns, einen Nachfolger zu küren. Unsere Wahl fiel auf Triene. Im März 2009 sind wir dann zum Hundepflegnest Sperlingsau gefahren, um sie abzuholen. Triene wurde in einer Höhle auf Samos (Griechenland) gefunden und im Tierheim auf der Insel abgegeben. Hoffentlich ist der Name Triene nicht Programm …. (dachten wir).
Beim ersten Waldspaziergang auf einen kleinen Ast getreten – Triene hat sich flach auf den Boden gelegt -, die Leine scheuerte an einem Baum – Triene hat sich flach hingelegt -, eine fremde Person sprach mit „Herrchen“ – Triene hat sich … u.s.w. . Triene kam uns vor, als würde sie zum ersten mal die „weite Welt“ sehen – alles war fremd und fast alles machte ihr Angst. Folglich wurde in den ersten Wochen die Devise ausgegeben: Leise sprechen und langsame, kontrollierte Bewegungen.
Unsere Triene braucht sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Jede Situation der Überforderung musste vermieden werden, denn an alles, was Neu war (aber was Neu ist, weiß man vorher nicht immer), muss sie erst herangeführt werden. Triene lernt jedoch gern und schnell und es macht ihr Spaß. Mittlerweile hat sie weder Angst vor der Schubkarre, dem Motorrasenmäher oder dem zuklappenden Deckel des kleinen Salzstreuers. Auch waren wir uns lange nicht sicher, ob Triene bei entsprechender Gelegenheit nicht mal ausbüchsen würde. Die Antwort bekamen wir, als bei einem Waldspaziergang unsere angeleinte Triene von einem frei laufenden Schäferhund angegriffen wurde. Triene befreite sich vom Halsband und lief immer um uns herum, so dass der Schäferhund sie nicht wirklich beißen konnte. Als Schäferhund von seinem Herrchen eingefangen war, saß Triene neben uns und wartete darauf, dass wir ihr das Halsband wieder anlegen.
Mittlerweile lassen wir Triene zum Teil auch ohne Leine laufen. Sie beherrscht die Kommandos und hört sehr gut.
Triene ist ein echtes Mitglied der Familie geworden. Sie kommt uns immer „ nachgeforzelt“, ist also immer dort, wo wir uns gerade aufhalten – auch in der Nacht. Großen Wert legt Triene auf die Streicheleinheiten, die wir ihr viel und gerne geben.
Nach ca. einem halben Jahr hatten wir den Eindruck, dass Triene vollkommen und endgültig in ihrem neuen Zuhause in der Nähe von Cottbus angekommen ist. Das war in etwa auch der Zeitpunkt, wo wir endlich eine Möglichkeit zum toben mit ihr gefunden hatten. Stöckchen oder Ball schmeißen funktionierte nicht, da hat sie Angst. Aber eine bestimmte Körperhaltung und leichtes Klatschen bringen Triene dazu, etliche rasante Runden auf dem Grundstück zu drehen – eine Art Fangspiel. Auf der Terrasse ist dann Zeck (Pause). Dabei hat unsere Langbeinige auf den Geraden ein richtig dolles Tempo drauf – nur in den Kurven wird es manchmal etwas hakelig.
Einige kleine Eigenarten sind jedoch geblieben. So versucht Triene bis heute nach dem großen „Geschäft“ dieses mit Gras oder Blättern zu überdecken. Wenn Besuch kommt – auch Personen, die sie schon öfter gesehen hat, ist es immer wie beim ersten Mal. Aber nach kurzer Zeit nimmt sie dann Kontakt zu den Besuchern auf. Beim Frühstück in der Familie oder wenn Besuch da ist, legt sich Triene gern unter den Tisch - „Dach“ drüber, gleich Höhle!
Sie wird jedoch immer mutiger und ist jederzeit für Überraschungen gut. Wir freuen uns sehr, dass wir Triene bei uns zu Hause aufgenommen haben und sie so ist, wie sie ist.