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Glenny
2010-07-08
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Glenny lebte auf der M[llkippe am Tierheim.
Eines tages beschloss er selbständig, im Tierheim einzuziehen.
Über unsere Helfer vom Hundepflegenest Sperlingsau hatte Glenny das Glück, ein ganz liebes Herrchen und Frauchen zu finden
Er ist jetzt schon zwei Jahre bei ihnen und hat es nach anfänglichen kleinen Problemen Dank seines Charmes geschafft, das komplette Haus inklusive Inventar und Garten in ihren Besitz zu bringen.
Heute betreibt er gerne Dog Dancing und geniesst Urlaubsfahrrten an die ostsee, nach Dänemark oder Frankreich.
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Pepe
2010-02-09
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Unser Pepe wurde im März 2008 auf der griechischen Insel Samos geboren. Ein Jahr später fand man ihn angebunden am Tierheim. Das war wohl sein größtes Glück.
Nach nur 4 Wochen Aufenthalt bei Frau Hollmann, in der Hundepension, kam er zu uns.
Seit Ende Juni 2009 lebt Pepe nun in Schwerin. Die ersten 4 Wochen dienten der Eingewöhnung und wir merkten schnell, dass Pepe etwas ganz Besonders ist. Bevor wir jedoch mit der Hundeerziehung anfangen konnten mussten wir noch einen Hauttumor entfernen lassen. Gott sei Dank verlief alles gut und es stellte sich heraus, dass es kein bösartiger Tumor war. Der Start in ein neues Leben in Schwerin konnte also nun richtig losgehen.
Ende August hatten wir dann auch die richtige Hundeschule für uns gefunden, wo wir beide auch heute noch jeden Sonnabend mit Begeisterung hinfahren. Pepe ist nach einem halben Jahr völlig bei uns angekommen und es erinnert ihn hoffentlich nichts mehr an sein schlimmes 1. Lebensjahr.
Als wir Pepe das erste Mal sahen war er sehr zurückhaltend und ängstlich. Kein Wunder, das erste Mal geflogen, eine fremde Sprache, ein anderes Klima, eine völlig neue Umgebung mit neuen Hundekumpels und neuer Übergangsfamilie. Von dem ängstlichen, zurückhaltenden Hund von vor einem halben Jahr ist nichts mehr geblieben.
Pepe hat in der kurzen Zeit unheimlich viel gelernt. Er kann inzwischen „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ zum Teil, „bei Fuß“, „Schenk Pfötchen“, „Schenk Küsschen“ usw. Er lernt wirklich schnell und mit Begeisterung und freut sich immer, wenn wir bei den Hundekumpels auf dem Hundesportplatz sind. Pepe läuft inzwischen auch super am Fahrrad. Ich bin mit Pepe jeden Tag 1- 2 Stunden unterwegs. Wenn ich Pepe von der Leine lasse geht er ab wie ein Turbo. Es ist toll ihm zuzusehen, wenn er über die Wiesen und Felder läuft. Ich kann nur sagen es macht riesigen Spaß mit ihm. Trotzdem Pepe ja ein Jagdhundmix ist, kann ich ihn problemlos über Felder und Wiesen laufen lassen. Manchmal müssen wir noch etwas geduldig mit ihm sein, weil er nicht gleich richtig reagiert. Dieses wollen wir nun im neuen Jahr in unsere Hundeschule noch lernen.
Alle sind entzückt von unserem Pepe, denn er begrüßt alle seine Hundevierbeiner und auch die Menschen freudig. Er ist unheimlich gut sozialisiert. Er ist sooooooo süß, wahnsinnig anschmiegsam und braucht jeden Tag seine ausgiebigen Schmuseeinheiten. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich könnte Pepe auch den ganzen Tag nur drücken und knuddeln. Mit unserer Katze hat er sich auch ganz gut angefreundet. Jedoch ist er oftmals einfach zu stürmisch. Sie ist dann genervt von ihm und knurrt und faucht. Pepe bellt dann, weil er sich nicht mehr an sie herantraut. Dann müssen wir schlichten, aber zum Schluss liegen sie dann doch irgendwann entspannt beide auf dem Sofa.
Ich kann nur sagen, ich bin so „Happy“, dass ich Pepe aufgenommen habe. Er ist für uns der absolute Traumhund.
Pepe grüßt alle Hunde die noch im Tierheim auf der Insel Samos leben und hofft, dass auch sie bald ein schönes zu Hause finden. Wir bedanken uns auch bei Frau Hollmann, die es möglich gemacht hat, dass wir mit so einem tollen Hund zusammen leben dürfen.
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Irma/Triene hat ein neues Zuhause
2010-02-07
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Nachdem unser erster Hund im Alter von 12 Jahren eingeschläfert werden musste und die Trauer halbwegs vorbei war, entschlossen wir uns, einen Nachfolger zu küren. Unsere Wahl fiel auf Triene.
Im März 2009 sind wir dann zum Hundepflegnest Sperlingsau gefahren, um sie abzuholen. Triene wurde in einer Höhle auf Samos (Griechenland) gefunden und im Tierheim auf der Insel abgegeben. Hoffentlich ist der Name Triene nicht Programm …. (dachten wir).
Beim ersten Waldspaziergang auf einen kleinen Ast getreten – Triene hat sich flach auf den Boden gelegt -, die Leine scheuerte an einem Baum – Triene hat sich flach hingelegt -, eine fremde Person sprach mit „Herrchen“ – Triene hat sich … u.s.w. . Triene kam uns vor, als würde sie zum ersten mal die „weite Welt“ sehen – alles war fremd und fast alles machte ihr Angst. Folglich wurde in den ersten Wochen die Devise ausgegeben: Leise sprechen und langsame, kontrollierte Bewegungen.
Unsere Triene braucht sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Jede Situation der Überforderung musste vermieden werden, denn an alles, was Neu war (aber was Neu ist, weiß man vorher nicht immer), muss sie erst herangeführt werden. Triene lernt jedoch gern und schnell und es macht ihr Spaß. Mittlerweile hat sie weder Angst vor der Schubkarre, dem Motorrasenmäher oder dem zuklappenden Deckel des kleinen Salzstreuers. Auch waren wir uns lange nicht sicher, ob Triene bei entsprechender Gelegenheit nicht mal ausbüchsen würde. Die Antwort bekamen wir, als bei einem Waldspaziergang unsere angeleinte Triene von einem frei laufenden Schäferhund angegriffen wurde. Triene befreite sich vom Halsband und lief immer um uns herum, so dass der Schäferhund sie nicht wirklich beißen konnte. Als Schäferhund von seinem Herrchen eingefangen war, saß Triene neben uns und wartete darauf, dass wir ihr das Halsband wieder anlegen.
Mittlerweile lassen wir Triene zum Teil auch ohne Leine laufen. Sie beherrscht die Kommandos und hört sehr gut.
Triene ist ein echtes Mitglied der Familie geworden. Sie kommt uns immer „ nachgeforzelt“, ist also immer dort, wo wir uns gerade aufhalten – auch in der Nacht. Großen Wert legt Triene auf die Streicheleinheiten, die wir ihr viel und gerne geben.
Nach ca. einem halben Jahr hatten wir den Eindruck, dass Triene vollkommen und endgültig in ihrem neuen Zuhause in der Nähe von Cottbus angekommen ist. Das war in etwa auch der Zeitpunkt, wo wir endlich eine Möglichkeit zum toben mit ihr gefunden hatten. Stöckchen oder Ball schmeißen funktionierte nicht, da hat sie Angst. Aber eine bestimmte Körperhaltung und leichtes Klatschen bringen Triene dazu, etliche rasante Runden auf dem Grundstück zu drehen – eine Art Fangspiel. Auf der Terrasse ist dann Zeck (Pause). Dabei hat unsere Langbeinige auf den Geraden ein richtig dolles Tempo drauf – nur in den Kurven wird es manchmal etwas hakelig.
Einige kleine Eigenarten sind jedoch geblieben. So versucht Triene bis heute nach dem großen „Geschäft“ dieses mit Gras oder Blättern zu überdecken. Wenn Besuch kommt – auch Personen, die sie schon öfter gesehen hat, ist es immer wie beim ersten Mal. Aber nach kurzer Zeit nimmt sie dann Kontakt zu den Besuchern auf. Beim Frühstück in der Familie oder wenn Besuch da ist, legt sich Triene gern unter den Tisch - „Dach“ drüber, gleich Höhle!
Sie wird jedoch immer mutiger und ist jederzeit für Überraschungen gut. Wir freuen uns sehr, dass wir Triene bei uns zu Hause aufgenommen haben und sie so ist, wie sie ist.
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Athos
2009-09-04
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Ich heiße Athos (früher Harry ) und lebe jetzt in Deutschland.
Ich war schon seit Monaten unterwegs und hatte kein Zuhause.
Hunger, Hunger waren meine Gedanken und dann noch das Bauchweh.
Ist denn keiner da, der mir hilft ? - hatte ich mir ständig gedacht.
Dann eines Tages zwei Menschen kamen auf mich zu, ich duckte mich ängstlich - alle Menschen, die ich bis jetzt kannte waren schlecht zu mir.
Es war schade, sie gingen wieder. Ich wünschte, sie wären geblieben.
Dann als ob sie meine Gedanken gehört hätten - sie kamen wieder und brachten mir etwas zu fressen.
Ich durfte sogar mit ins Hotelzimmer, aber dann als wir richtige Freude wurden,
hatten sie mich ins Tierheim auf Samos gebracht und ich war soo traurig.
Man hat mich untersucht und was zu fressen gegeben aber ich hatte keinen Hunger.
Eines Tages brachte man mich mit ein paar anderen Hunden ins Auto und
ich kann mich noch daran erinnern, dass wir sehr lange unterwegs waren.
Endlich durften wir raus aus dem Auto, alles roch fremd! Wir wussten nicht
was uns hier erwartet und dann sah ich die zwei Menschen wieder...
Schön, sie haben mich nicht vergessen und verlassen sondern haben auf mich gewartet!!!!
Jetzt habe ich ein schönes Zuhause, viele Freund, bin Happy und liebe meine beiden Frauchen.
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Der blinde Stevie findet ein neues Zuhause
2009-08-04
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Wie kann dir so etwas passieren? Du bist eine griechische Katze dessen Herrchen zurück muss nach England und kann dich nicht mitnehmen! Und das ist noch lange ist alles: du bist auch noch blind. Das alles ist Stevie passiert. Glücklicherweise lässt sich die Wunderkatze nicht unterkriegen. In der Zwischenzeit hat sie ein tolles Leben bei Margreth und Jan im niederländischen Hoorn.
Im Dezember 2008 bekam Animal Care Samos einen Telefonanruf von der grichischen Insel Ikaria. Das Herrchen von Katze Stevie ging zurück nach England und konnte sie nicht mitnehmen. Obwohl es für die Stiftung nicht einfach ist um Katzen aufzunehmen (sie können beinahe nicht vermittelt werden und das Tierheim ist ständig mit Katzen überfüllt) bekam Stevie doch seinen Platz. Nachdem das Tier mit dem Boot ankam, wurde deutlich, dass sie mit einem Auge nichts sah und mit dem anderen Auge ganz wenig. Die Katzenkrankheit, die sie als Kätzchen hatte, war die Ursache. Da das blinde Auge auch noch sehr entzündet war, musste es entfernt werden. Das andere Auge war leider auch nicht mehr zu retten; es weitere Amputation folgte ein paar Monate später.
Wer jetzt denkt, dass Stevie nach all dem ein erbärmliches Stück Elend ist, hat falsch gedacht! Sie sprang immer noch fröhlich auf deinen Schoss und spielte. Sie kletterte sogar auf die Überdachung, wo alle Katzen untergebracht waren. Trotzdem war das Überleben für Stevie zwischen allen anderen Katzen, die gut sehen konnten, sehr schwierig. Nachdem sie einmal für fünf Tage verschwunden war, hatte Joeri Krom (leitet das Tierheim von Samos) eine Entscheidung gefällt: Stevie braucht ein sicheres zuhause. Es war für ein Tier mit soviel Charme wie Stevie ihn hatte nicht so sehr schwierig ein neues zuhause zu finden. Innerhalb von ein paar Wochen war es sicher, dass sie bei Margreth und Jan in Hoorn ein neues Familiemitglied wurde.
Durch die sorgsame Begleitung von Jessica und Mike landete Stevie am Freitag, den 17. Juli sicher auf Schiphol. Nachdem sie in ihrem neuen zuhause angekommen war, hatte man den Eindruck, als ob sie noch niemals irgendwo anders hingehört hätte. „Als Stevie aus ihrer Transportbox kam, erkundete sie das Haus ohne irgendwo gegen zu laufen“ erzählte Margreth. Ihr Schälchen mit Fisch hatte sie schnell aufgegessen. Nach drei Tagen hatte sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnt. Auch mit der bereits bei Margreth und Jan lebenden Katze Katty, die 19 Jahre alt war, ging es gut. Dass Stevie glücklich war mit ihrem neuen Verbleib war deutlich. Margreth: „Wenn Jan von seiner Arbeit kommt, sitzt Stevie sofort bei ihm auf den Schoss. Den Rest des Tages läuft sie hinter mir her. Sie kann täglich durch unseren Garten laufen. Letzte Woche hat sie sogar eine Kröte gefangen. Sie ist vielleicht blind, aber ihr Geruch und ihr Gehör sind prima. Wir sind sehr glücklich mit ihr.“
Jan und Margreth, wir von Animal Care Samos möchten euch ganz doll danken. Wir sind so glücklich, dass Stevie mit ihrem Handicap doch noch eine zweite Chance bekommen hat.
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Ein Hund namens Samos hat sein neues Zuhause in Friesland gefunden
2009-07-17
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Letztes Jahr im Oktober hat Samos ein neues Zuhause bei Huite und Piet in Leeuwarden (Friesland) gefunden. Als Samos in Griechenland aufbrach, war er noch ziemlich scheu. Aber zu der Zeit kannte er seine neuen Herrchen Huite und Piet noch nicht. „Wir finden Samos überhaupt nicht ängstlich“, erzählt Piet. „ Er hatte etwas Zeit nötig um uns zu vertrauen, aber nun ist alles in Ordnung. Wenn Huite morgens noch im Bett liegt, rennt Samos nach oben und springt zu ihr ins Bett, um ihr einen Kuss zu geben. Wer nun denkt, dass Samos nur Menschen als Freunde hat, denkt falsch. Wir haben auch noch zwei Jack Russels, Trinke und Lotte und die drei sind ganz dicke Freunde geworden“, sagt Piet.
Neben ihrer unheimlich liebevollen Aufnahme von Samos haben Piet und Huite auch gut hundert Kilo Futter bei allen Tiergeschäften in der Umgebung gesammelt. Auf den Fotos kann man das Resultat erkennen. Piet und Huite, ganz, ganz herlichen Dank für Alles!
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Boufas , Buffy
2009-03-09
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Als wir Buffy zum ersten Mal auf einem Foto gesehen haben, war es Liebe auf den ersten Blick.
Sie gefiel uns so, weil sie einfach aussah wie ein Streuner und einen ganz lieben Blick hatte.
Als sie dann zu uns kam, war sie scheu und vorsichtig, aber doch freundlich und offen für alles neue.
Ich bin mit Hunden groß geworden, hatte immer einen, aber so ein intelligentes Wesen wie unser
kleines "Frettchen" ist mir noch NIE begegnet. Sie kann Mülleimer ausräumen, Plastiktüten leeren,
Reissverschlüsse und Knöpfe öffnen, findet ALLES Essbare, egal, wo es versteckt ist, kann bei
ihrem Lieblingsspiel "Ball werfen" die Worte rechts, links und gerade unterscheiden und ist
wirklich immer zu allem bereit. Sie hat keine Angst und hört alles. Einen besseren Wach- und
Schmusehund kann man sich nicht wünschen. Unsere Buffy geben wir nie mehr her !!!
Liebe Grüße
Regine Mohr
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Lefki aufgenommen von Alex und Katja
2009-01-05
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Wir erhielten diesen Weihnachtsgruss von Alex und Katja und ihrem Hund Lefki (dem Weißen und Kalle)
Sie trafen Lefki das erste mal im Urlaub als sie am Tierheim waren.
Es war ihr Plan, Lefki nach Deutschland zu bringen und ein neues Zuhause für ihn zu finden.
Aber nach einigen Besuchen verliebten sie sich in Lefki und sie beschlossen Lefki zu sich mitzunehmen.
Wir waren sehr glücklich, dass Lefki (der aussieht wie ein Engel) so leicht ein neues Zuhause fand.
Danke für die Wiehnachtsgrüsse, Alex und Katja!
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Polly
2008-11-23
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Polly hatte einen schweren Start auf der Insel Samos. Sie wurde von ihrem Besitzer am Tierheim abgegeben. Polly lebte in einem Hühnerauslauf und wurde von den Hühnern ständig gehackt.
Sie wog nur noch zwei Kilo. Zudem war ihr Fell völlig verfilzt und musste dringend gepflegt werden.
Weil keine Möglichkeit bestand Polly direkt in eine Pflegestelle zu vermitteln, entschieden Tom und Ingrid (zwei freiwillige Helfer am Tierheim in Samos) sie mit zu sich nach Holland zu nehmen und von dort aus ein neues Zuhause für Poly zu suchen.
Gerade als sich Polly begann an ihr neues Zuhause bei Tom und Ingrid zu gewöhnen, riefen Jan und Kathleen (zwei Helfer) an und sagten, dass deren Freundin Frida auf der Suche nach einem Hund ist.
Frida nahm Poly und sieht nach all der Pflege wunderbar aus und wiegt jetzt sieben Kilo.
Polly geht jetzt überall mit ihrer Mutti Frida mit, sogar wenn sie einkaufen geht ist sie dabei und in jedem Laden willkommen.
Wir können uns ziemlich sicher sein, dass Polly ihre schlechte Erinnerung von Samos vergessen hat!
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Kruimel (Krümel) fand ein Zuhause in Holland.
2008-11-23
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Als Kruimeltje (Krümelchen) von irgend jemandem am Tierheim Samos angebunden wurde, konnte man sie nicht recht anfassen und streicheln.
Es war kaum vorstellbar, einen Hund wie diesen jemals zu vermitteln, allenfalls an jemanden, der mit diesem Charakter würde umgehen können und genügend Erfahrung besitzt. Dieser Hund würde ein besonderes Zuhause brauchen.
Und wir fanden tatsächlich eins!
Mark, einer unserer freiwilligen Helfer der bereits viele Hilfstransporte fuhr, hat einen Freund, der einen Zweithund wollte.
Als er von Kruimels Geschichte erfuhr, war er sofort begeistert und bereit diese Herausforderung anzunehmen.
So kam Kruimel nach Holland und war überraschenderweise vom ersten Tag an völlig anders als erwartet.
Sie mochte es plötzlich gestreichelt und gekrault zu werden am liebsten den ganzen Tag.
Hatten wir sie falsch eingeschätzt? Oder merkte sie, dass sie endlich ein Zuhause für sich gefunden hatte?
Wir sind sehr glücklich, das Kruimel solch ein liebevolles Zuhause gefunden hat.
Und dass es jemanden gegeben hat, der den Mut hatte, einem Hund diese Chance zu geben.!
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Yanna adoptiert in Holland
2008-11-21
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Als Ellen das erste Mal am Tierheim in Samos war, verliebte sie sich sofort in Yanna und ihr war klar, sie musste diesen Hund haben.
Gesagt, Getan. Yanna kam nach Holland.
Ellen, ihr son Vincent und ihre Tochter Esther sind überglücklich mit Yanna.
Die erste Nacht als Yanna dort war, wachte Vincent mitten in der Nacht auf und fragte seine Mama ob Yanna wirklich da sei oder ob es nur ein schöner Traum war!
Yanna war am Anfang ein überaktiver und frecher Hund. Sie sprang auf Tische und in der Küche auf die Arbeitsplatte und es war sicherzustellen, dass sich dort keine Esswaren befanden.
Aber in der Zwischenzeit lernte Yanna eine Menge. Sie folgt auf Kommando und macht sogar „Sitz“.
Da Yanna ein Jagdhund-Mix ist, war es sehr aufregend zu erfahren, ob es mit der Hauskatze klappen würde. Glücklicherweise läuft es zwischen beiden sehr gut.
Wenn die Katze schläft, gibt Yanna ihr sogar heimlich einen kleinen Schlapp, ist wirklich süß.
Yanna macht sich gut! Ihre Familie würde sie für nichts in der Welt wieder hergeben!
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Ruby
2008-11-16
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Hallo,
mein Name ist Ruby. Mein Leitwolf sagt immer, wenn ihn andere nach meiner Rasse fragen, ich sei ein reinrassiger Samiotenmix. Aber ohne Stammbaum ;-)
Es war im Herbst 2003, als ich mit dem letzten Flieger des Jahres noch nach Deutschland kam. Kaum im Tierheim angekommen, kamen da so drei Leute, zwei kleinere und ein größerer, die wollten mal wieder Hunde ausführen. Ich durfte auch mitgehen. Und ich hab mir den großen gleich als Lieblingsleitwolf ausgesucht. Denn wenn ich eines kann, dann ist das treu gucken und perfekt betteln. Was soll ich sagen, es hat geholfen, selbst die Leitwölfin habe ich ganz schnell rumgekriegt und durfte dann prompt drei Tage später in mein neues Zuhause einziehen.
Es folgte ein vierwöchtiger Grundkurs in Benimm und ich lernte schnell eine Reihe von Befehlen. Auch lernte ich Autofahren, Leine gehen und Radfahren. Da ich gern voraus laufe, musste ich sogar rechts und links unterscheiden lernen, damit ich dem Leitwolf nicht vor´s Fahrrad laufe. Aber was tut man nicht alles für ein warmes, weiches Plätzchen und regelmäßiges Futter …
Neben meinen bisherigen Hobbies (Müllbeutel und –tonnen durchschnüffeln, Grillgut erbetteln, herzzerreißend jaulen und wüst mit Menschen spielen) kamen im Laufe der Jahre weitere hinzu. Wie Ihr auf den Bildern seht, fahre ich regelmäßig in den Kajaks meines Leitwolfes mit. Auch folge ich ihm regelmäßig und sehr gern in die Sauna. Abkühlen und Schwimmen ist dagegen nicht so mein Ding. Ich kann im Sommer stundenlang in der prallen Sonne liegen und faulenzen ist auch sonst eine meiner Leidenschaften. Das schließt stundenlange Spaziergänge und 30 km Radfahren natürlich nicht aus!
Auch musste ich dem Boss beibringen, dass man Dinge, die man wegwirft eben auch selbst wiederholt. – Ich bin doch nicht sein Depp …!
Natürlich jage ich für mein Leben gern, auch wenn der Leitwolf das gar nicht mag. Gut, zugegeben, ich bin auch schon ruhiger geworden, kann schon mal eine Katze links liegen lassen. Und da ich unsere eigenen Kaninchen nicht jagen darf (nur die Mäuse in deren Freigehege), buddeln wir dann schon mal gemeinsam um die Wette. Aber auch das Kuscheln mit meinem Lieblingskaninchen darf nicht zu kurz kommen.
In den über fünf Jahren habe ich viele, viele Hunde kennengelernt. Stress hatte ich dabei nur einmal, als eine große schwarze Hündin meine wilden Spielversuche missverstand. – Die sollte mir jetzt besser nicht mehr über den Weg laufen.
Besonders freue ich mich immer, wenn ich einen von Euch treffe. Egel, wann Ihr von Samos nach Deutschland gekommen seid, ich merke das gleich und es ist eine tolle Sache, sich über die alte Heimat auszutauschen. Und ich kann jedem Menschen nur empfehlen, einen von uns zu nehmen. Denn wir Samioten wissen noch, was echte Dankbarkeit ist ……….
Euer Ruby
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Lisa (Tessa) vermittelt!
2008-11-10
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Ein einfacher Urlaub wurde für Anja und Liesbeth anders als gedacht.
Auf ihrem letzten Urlaub auf Samos kamen sie zum Tierheim um zu sehen, wie die Dinge in einem „Griechischen Tierheim“ laufen, vielmehr aber um die Tiere zu sehen.
Sie bemerkten einen Hund, dessen Haut verschorft war und nicht gut ausschaute.
Es war LISA, die von einer Frau aus aus Kokkari in das Tierheim gebracht wurde.
Die Frau hatte nicht verstanden, warum die Haut des Hundes so irritiert war und so den Hund so juckte.
Es stellte sich heraus, dass die arme LISA von hunderten Flöhen befallen war.
Sie wurde unmittelbar behandelt und erhielt auch gleich eine Entwurmung.
Liesbeth und Anja entschieden ziemlich schnell, LISA mit sich nach Hause zu nehmen und ihr eine zweite Chance für ein glückliches Leben zu schenken.
Leider gab es keine Möglichkeit LISA mit dem Flugzeug mitzunehmen, so dass Tom und Ingrid sie nach Holland brachten.
Jetzt ist sie sehr zufrieden mit ihrem neuen Mutti's!
Am Tag nach ihrer Ankunft wurde sie einem Tierarzt vorgestellt. Es stellte sich heraus, dass sie unter Hautparasiten litt. Nach der Behandlung wird es ihr bald besser gehen.
LISA heißt jetzt Tessa und nach einer griechischen Göttin benannt.
Wir freuen uns sehr, Tessa bekam eine zweite Chance für ein neues glückliches, gesundes und langes Leben in Holland!
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